Tropcial Islands - mein Eindruck



Wie ihr an dieser Stelle bereits erfahren habt, war ich dieses Wochenende im Tropical Islands. Da ich eine etwas geteilte Meinung darüber habe, möchte ich sie denjenigen, die eventuell auch damit liebäugeln dahin zu fahren, meine Erfahrung teilen. Ich hoffe, ich kann meinen Bericht so kurz, wie möglich halten. Leider gibt's nur von außen mit dem Handy aufgenommene Bilder, da ich keine Kamera dabei hatte.

Zu viele Gäste bei zu wenig Platz

Schon vom weiten sieht man diese riesige Halle, in der früher Zeppeline gebaut wurden. Ich muss sagen von außen sieht's größer aus. Drinnen ist es sehr verwinkelt und zu Beginn etwas unübersichtlich. Die Schlange am Eingang hielt sich in Grenzen. Man bekommt diese typischen Armbänder mit so einem Chip mit dem man nicht nur alles "bezahlt", sondern auch nahezu überall reinkommt. Alle Rechnungen werden übrigens am Ende des Aufenthalts getätigt.

An jenem Samstag war es mehr als überfüllt (man hat sich gefühlt, wie an so manchem Strand auf Mallorca!) und scheinbar waren mindestens 50% der Gäste von außerhalb Deutschlands hergereist. Generell hat man das Gefühl, dass die Kapazitäten für so viele Besucher gar nicht ausreichen. Was doof war: Die Duschen waren nicht wirklich in der Nähe der Umkleiden und Spinnte gewesen. Und ausgeschildert waren die auch nicht gewesen! Für die Masse an Menschen waren die Duschen auch zu klein gewesen.



Regenwald, Südsee und Sauna

Der "Regenwald" sowie die tempelartigen "Monumente" wurden mit viel Liebe hergerichtet. In dem Wald laufen sogar Pfaue und andere Vögel herrum. In manchen Becken gibt's Kois und in einem kleinen See tummeln sich Schildkröten.

Die Badegelegenheiten (z.B. "Südsee") sowie die Saunalandschaft waren recht voll gewesen. Alle Liegen waren belegt oder mit Tüchern reserviert. Wir mussten unsere die meiste Zeit auf Steinen oder so ablegen. Bei den Strandflächen lagen die Leute wie die Sardinen in der Dose! Ach ja, sowas wie Rettungsschwimmer darf man nicht erwarten.

In den paar Saunen war es natürlich auch voll gewesen. Deshalb konnte man auch nie so wirklich entspannen oder abschalten, da ständig Gäste rein und rausgingen. Dafür ist es aber sehr schön gemacht (mein Favorit war die Salzkristall Sauna gewesen).
Der sogenannte Ruhebereich (genannt Meditierraum) lag unterhalb eines Fitnessstudios, so dass jeder, der hier Ruhe suchte, stattdessen House oder Techno fand.
Der Wasserrutschenturm ist übrigens reine Abzocke (so wie übrigens auch die Souvenirshops). Man bezahlt 3,50€/Person zusätzlich zum Eintrittspreis. Es gibt insgesamt vier Rutschen, von denen die spektakulärste geschlossen blieb. Bei dem Wasserrutschen"turm" gab's übrigens weiße Zelte zum Übernachten. Tagsüber hat man bei/in denen aber so gut wie keine Privatsphäre.



Essensmöglichkeiten

Im Tropical Islands hat man weiterhin ziemlich viele Essensgelegenheiten, zB. eine Creperie, ein Fastfoodbereich oder ein Tropisches Barbecue. Dieses Barbecue wollten wir übrigens unbedingt ausprobieren, nur, als wir dort waren (gegen 12 Uhr) war nix los. Man konnte lediglich etwas trinken!
Eigentlich kann man sich dort für fast 16 € selber eine Schale aus Meeresfrüchten, Fleisch (auch exotisches), Gemüse, Fisch und/oder Früchte zusammenstellen und diese Zutaten werden gegrillt. Dazu gibts eine Marinade. Wir haben letztendlich Schnitzel bzw. Nackensteak mit Kartoffelecken gegessen. Hat aber auch geschmeckt.

Fazit

Gerade durch die Internetseite vom Tropical Islands hatte ich wohl etwas zu viele Erwartungen gehabt. Gerade von der Saunalandschaft hätte ich mehr erwartet.
Die Preise sind nicht ohne und man sollte unbedingt nicht Samstags, sondern, wenn möglich, lieber an einem Wochentag hinfahren. Die Rutschen, zumindest die die offen waren, machen Laune, wenn es einem nicht stört dafür etwas anzustehen. Für einen Tagesausflug ist das Tropical Islands auf jeden Fall eine schöne Sache, aber sollte man mehrere Tage dableiben geht das nicht nur gehörig in den Geldbeutel, sondern wird auch langweilig.

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