Ende der Woche wurde bekannt, dass der US-Sender "Discovery Channel" eine Sendung plant, bei der die Obduktion der Leiche von Michael Jackson nachgestellt werden soll. Bereits der Trailer zur Sendung hatte für Wirbel und heftige Kritik gesorgt.
Nun versuchen Fans und die beiden Nachlassverwalter von Jackson die Ausstrahlung zu verhindern.
Über 9000 Fans sollen bereits eine Online-Petition unterschrieben haben, um gegen die Sendung vorzugehen. Aus Jackson's Kreisen heißt es, dass der Sender den Tod von Michael "verharmlost" und die Sendung "minderwertig, krank und unsensibel" ist.
Auch im Prozess um Michael Jackson's Leibarzt Dr. Murray hat sich etwas getan. Dieser ist angeklagt, Jackson vor seinem Tod eine Überdosis Propofol verabreicht zu haben.
Die Anwälte von Murray plädieren nun darauf, dass sich der "King of Pop" selbst die fatale Überdosis Propofol verabreicht hätte, weshalb es sich um Selbstmord handele. Eine Anhörung wird übrigens am 4.01.2011 stattfinden.
Update, 01.01., 14:43 Uhr
Scheinbar hat der ganze Protest und die Kritik etwas bewirkt: Wie "TMZ" schreibt wird die besagte Sendung wohl doch nicht ausgestrahlt! Demzufolge sollte diese Sendung eigentlich in Großbritannien ausgestrahlt werden, aber aufgrund eines "eindringlichen" Briefes von Michael's Nachlassverwaltern wurde das Ganze abgeblasen.