Angelina Jolie war gestern an der Grenze von Kenia und Somalia, um ein im Auftrag der UNHCR ein Flüchtlingscamp in Dadaab zu besuchen. Laut ihrer eigenen Aussage waren die Zustände dort die schlimmsten, die sie bisher gesehen hat.
Mit ihren Besuch will sie auf die dortige verherrende Lage aufmerksam machen, die sich allmählich zu einer humanitären Katastrophe entwickelt:
- Platzproblem: Das Camp war für 90.000 Menschen gedacht. Mittlerweile leben dort 300.000 Flüchtlinge. Jeden Monat kommen etwa 7000 neue Menschen in das Camp, die vor Terror, Gewalt und Krieg aus ihren Heimatländern nach Kenya flüchten.
- Trinkwasserknappheit: Da sauberes Trinkwasser knapp ist, leiden die Flüchtlinge in Dadaab an Dehydrierung. Im besten Fall gibt es für alle Leute alle zwei Tage Wasser.
- Müllproblem: Es gibt keine Möglichkeit zur Müllentsorgung. Deshalb sind die Menschen gezwungen in ihrem eigenen Müll zu leben.
- Krankheiten: Durch die Überbevölkerung breiten sich Krankheiten und Seuchen rasant aus (Anfang des Jahres brach dort die Cholera aus).
Bilder von Angelina in Afrika gibt es hier, hier und hier.