Als Angelina Jolie das Mädchen vor über zwei Jahren adoptierte, litt es unter Mangelernährung und galt als zur Adoption freigegeben. Doch "Mentewab Dawit Lebiso" (so heißt die 24 jährige Mutter) behauptet, niemals dazugehörige Papiere unterschrieben zu haben.
Des Weiteren fordert sie nun, dass ihr damals angeblich zugesicherte Besuchsrecht (erst über ein Jahr nach der Adoption), ein.
Dagegen lässt die damals zuständige Adoptionsagentur verlauten: “Angelina Jolie hatte sich nicht verpflichtet, mit der Familie Kontakt zu halten.”
Lebiso fühle sich jetzt betrogen: “Ich möchte, dass meine Tochter nach Hause kommt und sieht, wo ihre Wurzeln sind. Ihre Großmutter und ich haben sehr hart versucht, sie großzuziehen. Sie soll ihre Identität wiedererlangen.” so die US-Magazine "Life&Style" sowie "Intouch".
Lebsio soll damals vergewaltigt worden sein und hat ihre Tochter dann bei der Großmutter abgegeben, die mit dem Kind überfordert war. Diese soll sie dann zur Adoption freigeben haben. Der Zuständige der Behörde hat die Mutter für tot erklärt, warum auch immer. Angelina hat sie in dem Glauben, Zahara wäre ein Waisenkind, adoptiert. Derzeit haben weder Brad noch Angie dazu Stellung bezogen.
Des Weiteren kann man (auf Englisch) das Essay von Angelina Jolie im The Economist lesen. Es behandelt das, was sie als Sonderbotschafter der UN in Entwicklungs- und "Problem"ländern erlebt und gesehen hat. Es trägt den Titel "The World 2008".
(Quelle)